¡Für die richtige Spannung beim Tennis!

Hallo Tennisfans !

 Ich heiße Dirk Weirich, bin Jahrgang 1965 und begann im Sommer 1970, im TSV Garath in Düsseldorf Tennis zu erlernen. 2 Jahre später schon durfte ich mich in der Kindermannschaft des Vereins mit anderen Kindern  der Stadt bei Medenspielen messen. Als Teen hatte ich dann 1978 sogar die Gelegenheit, beim Nations Cup im Düsseldorfer Rochusclub die Profis der damaligen Zeit als Balljunge live beim Training oder im Match zu beobachten und zu bedienen. Gildemeister, Gehring, Pinner, Panatta, Higueras, Orantes, Fibak, Newcombe und Roscoe Tanner waren die Helden der Asche dort. Vor allem Roscoe Tanners 1. Aufschlag imponierte mir. Spanien gewann das Finale 2:1 gegen Australien, wobei die australische Doppelstärke seinerzeit unerreicht zu sein schien. Die Australier entfachten meine Liebe zum Doppelspiel. Meine Kinder- und Jugendtenniskarriere spielte sich für mich jedoch lediglich auf Bezirksebene ab. 

 Nach einer langen Tennispause von über 15 Jahren, begann ich abermals, nun als Ehemann und Vater wieder mit dem Tennisspiel. Diesmal auf der traumhaft schönen Ostalb Baden-Württembergs. Ich musste jedoch feststellen, dass ich das Spielen wie mit 20 nicht mehr beherrschte und auch mein Körper war viel langsamer als mein Wille. Dazu addierte sich, meine Gelenke schrien nach Alternativen zu dem mir bis dahin verwendeten Equipment. Ich befasste mich also mit den Möglichkeiten, altersgerecht und dennoch sportlich ambitioniert Tennis zu zelebrieren. So prüfte ich, neben dem Erlernen neuerer Schlagtechniken auch viele Tennisschläger aus und fing an, mich auch mit den Unterschieden der vielfältigen Saitenangeboten auseinander zu setzen. Schnell wurde mir klar, ich sollte nunmehr arm- und gelenkschonende Auswahlen treffen, wenn ich schmerz- und verletzungsfrei die Seniorenzeit mitspielen will. Nachdem ich endlich mit dem Pacific X Fast Pro „meinen“ Schläger fand, versuchte ich mich auch bei der Umstellung von Polyester- auf Multifilamentsaiten. Endlich war eine Kombination gefunden, aber leider war mein Saitenverzehr so groß. Ich entschied, von nun an mit dem Bespannen von meinem Schläger mich selbst zu befassen, anstatt den Bespanner meines Tennisvereins wöchentlich zu nerven. Ich recherchierte im Internet, ließ mir live das Bespannen zeigen, kaufte mir eine Bespannungsmaschine, saugte alle Informationen aus dem www auf und spannte, spannte, spannte. Manchmal 3-4 mal am Abend den gleichen Schläger. Denn es ging mir erst einmal um die Routine beim Weben. Und danach spähte ich wieder im Internet, um Kniffe, Tricks und Tipps zu erlernen und umzusetzen. Nun spannte ich mein Racket exklusiv. 2016 rüstete ich auf und eine elektrische Bespannungsmaschine mit linearem Saitenzug auf 100g genau war mein neues Werkzeug, um mein Ergebnis „Saitenbett“ noch präziser erstellen zu können. Dies war auch die Zeit als ich von ERSA  (European Racket Stringer Association) erfuhr. 2019 hatte ich endlich die Chance, bei einem 2-tägigen Workshop mit abschließender Prüfung  teilzunehmen. Ausbildung und Prüfung fanden beim TC Amberg mit Mark Maslowski statt. Samstags trainierte dort sogar die Herren-Mannschaft deren 2. Bundesliga. Wir durften den Spielern Ihre Rackets für ihre sonntäglichen Matches spannen.  Ich bestand die Prüfung, der TC Amberg jedoch verlor. Seit August 2019 bin ich nun zertifizierter ERSA Stringer.

 Gerne möchte ich nun die Kenntnisse, die ich mir aneignete, die mir vermittelt wurden und die ich empirisch erfuhr gerne anwenden, um tennisbegeisterten Spielern/innen ein kompetentes Rädchen in deren Uhrwerk Tennisfaszination zu sein.